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<pre>Gnabry sagte danach: „Mit jedem Sieg werden wir stabiler, auch wie die Mannschaft zusammenhält. Das waren jetzt zwei schwere Spiele in Mainz und Wolfsburg. Das schweißt uns zusammen und gibt uns Kraft für die nächsten Spiele.“  <p> Coolness, die Werder auch am Samstag gut gebrauchen kann. Zwar haben die Bremer den psychologischen Vorteil, im Keller-Duell Heimvorteil zu genießen, gleichzeitig schwebt das Damoklesschwert eines direkten Abstiegs permanent über den Köpfen der Hanseaten.  <p>  Somit hatten die Hoffenheimer zwar schon nach der ersten Runde reichlichen Grund zum Hader. Das absehbare Lamento war aber gleichwohl auch mit jeder Menge Selbstkritik bestückt. <p> Nach der Pleite in Mainz könnten die Leipziger eine Bundesliga-Saison erstmals überhaupt mit zwei Auswärtsniederlagen in Folge beginnen. <p>  Dass die Rheinländer nicht gerade als Fallobst zu erwarten sind, streicht nicht zuletzt auch die in der Rückrunde abgelieferte Performance heraus: In der entsprechenden Rangliste werden die Kölner fünf Zähler oberhalb der mit der roten Laterne ausgestatteten Niedersachsen aufgeführt.  </pre>


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<pre>Das letzte Mal als der SVW zu Hause ein Bundesliga-Spiel verloren hat, war am 29. Oktober 2017 mit 0:3 gegen den FC Augsburg. Dann übernahm Kohfeldt das Kommando und führte Werder — auch dank der Heimstärke – sukzessive nach oben.  <p> Mit dem Unentschieden gegen Hertha sind die Niedersachsen wettbewerbs- und saisonübergreifend nun schon sieben Spiele in Folge ohne Niederlage. Diese Serie soll gegen den kommenden Gegner SC Freiburg weiter ausgebaut werden.  <p>  Da selbst der Rückstand auf die Europa-League-Plätze auf beiden Seiten schon sieben Zähler beträgt, besitzt am Sonntag auch ein Unentschieden nur begrenzten Wert — dies gilt natürlich insbesondere dann, wenn auch weiterhin nicht an dem ursprünglichen Saisonziel gerüttelt werden soll. <p> Als Erfolgsgarant erweist sich wie schon im Vorjahr die ungemein treffsichere Offensive. Auf 12 Tore bringen es Seferovic und Co. nach den ersten fünf Spieltagen, was momentan lediglich von den beiden Spitzenreitern Borussia Dortmund und Bayern München übertroffen wird. <p>  für die vier potentiellen Leistungsträger Meier, Fabian, Mascarell und Chandler ist nach wie vor allenfalls eine Rückkehr zum Rückrunden-Auftakt als realistisch anzusehen — eine Aussicht, die dann zumindest im Frühjahr die Gefahr eines neuerlichen Einbruchs wohltuend minimiert.  </pre> 


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<pre> Schließlich konnten die Leipziger in den vergangenen zehn Spielen nur drei Siege einfahren. Gegen Stuttgart blieb man immerhin erstmals wieder seit vier Bundesliga-Spielen ohne Gegentreffer.  <p> Mit schnellen Kontern brachten die Leverkusener die Leipziger Defensive immer wieder in Verlegenheit. Der Ausgleichstreffer kurz vor der Pause war der Knackpunkt – nach Seitenwechsel spielte nur noch Leverkusen.  <p>  „Dortmund wird schwerer als Bayern“, hatte Mainz-Trainer Martin Schmidt vor dem Gastspiel im Signal Iduna Park Medienvertreter wissen lassen. <p>  Aber auch die Berliner wanken zwischen Zufriedenheit über die Leistung und der Tatsache, dass mehr als nur ein Punkt möglich gewesen wäre. <p>  Dass für den italienischen Coach derartige Überlegungen keine Rolle spielen, mutet zwar absolut verständlich an; gleichwohl ist es dennoch nur schwerlich nachvollziehbar, warum dieser stattdessen auf den offenkundig nicht austrainierten Thiago setzt.  </pre>


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<pre> Nach dem schwachen Saisonstart (vier Niederlagen aus den ersten fünf Spielen) spielte sich die Mannschaft in einen kleinen Rausch, gewann gegen Bremen, Schalke und sogar den FC Bayern!  <p> Dazu kommt, dass Wolfsburg in der vergangenen Saison die zweitschwächste Heimmannschaft der Bundesliga war. Nur 18 Punkte holten die „Wölfe“ aus den 17 Heimpartien. Und auch heuer stehen sie nach dem 0:3 gegen Dortmund am Ende der Heimtabelle.   <p> Da sich die beiden Ausscheidungsspiele um den Bundesliga-Auftakt schmiegen, wirkt der verlorene Zweikampf gegen den BVB auch nach der Sommerpause noch immer nach; wenngleich sicherlich nicht damit zu rechnen sein dürfte, dass die TSG bereits Mitte August am Ende ihrer Kräfte ist. <p>  Nach dem glatten 4:0-Erfolg im Aufsteiger-Duell gegen den SC Freiburg haben die Sachsen zumindest die Playoff-Teilnahme schon einmal in jedem Falle sicher — dabei ist es aber natürlich äußerst unwahrscheinlich, dass sich dieser Umweg am Ende tatsächlich erforderlich macht.  <p> Hatten die Südhessen etwa unter Dirk Schuster nie drei Bundesligaspiele in Folge verloren, macht dem Team nach den Pleiten gegen Leipzig, Leverkusen und Ingolstadt derzeit eben ein solch schlechter Lauf zu schaffen.  </pre>


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<pre> Noch hellwacher hatte sich am letzten Spieltag allerdings zunächst der FC Schalke präsentiert, der beim Gastspiel in Köln schon in der Minute in Führung ging: Trotz des absoluten Traumstarts sprang für die Knappen am Ende aber dennoch nur ein leistungsgerechtes Unentschieden heraus.  <p> Von den letzten 17 Duellen hat die Hertha nur drei gewonnen (alle zu Hause) und elf Mal ging Werder als Sieger vom Platz — so auch im Hinspiel, als die Bremer den Berliner die erste Heimpleite dieser Saison zufügten.  <p>  In Anbetracht der niedrigen Bayern-Siegquote würde sich in diesem Fall eine Handicapwette anbieten — entweder, dass der VfL virtuell mit einem oder gar zwei Toren Vorsprung ins Spiel geschickt wird. <p>  – RB-Kapitän Willi Orban muss sich erst noch daran gewöhnen, mit seinen Bullen in der Bundesliga nicht mehr das Maß aller Dinge zu sein.  <p> Nachdem die Geißböcke aus den ersten acht Spieltagen respektable 14 Punkte einstrichen, waren es in den sieben danach bloß deren sechs. Mittlerweile rückt für die von Peter Stöger betreute Elf auch das Thema Abstiegskampf wieder zusehends in den Fokus.  </pre>


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